Uralte dörfliche Tradition neu erlebt

Ich beende meine sogenannte Nachtruhe und nach dem Tagessegen überrascht mich unser Reiseveranstalter mit der Neuigkeit, dass sogar der Rückflug höchst komfortabel gesichert sei, sogar ein ganz klein wenig preiswerter als erwartet. Wunderbar. Ein erfreulicher Tagesanfang nach einer Nacht mit vier Stunden und drei Minuten Schlaf, wie meine Watch behauptet. Ich bin allein zuhaus, denn meine Bettnachbarin ist dem Ruf ihrer Turnstunde gefolgt. So gönne ich mir ein Brötchen zum Morgenmahl, absolviere brav meine Übungen und beginne mit den, durch das Upgrade bedingten, viel umfangreicheren Urlaubsvorbereitungen. Es ist manches zu bedenken, zu planen und zu buchen. Anderes muss abgesagt werden – so ein „Umswitchen“ ist eine kleine Herausforderung. Das setzt sich munter nach der Mittagsruhe fort bis wir frühzeitig zur Buß- und Bettagsandacht aufbrechen. In der Christuskirche erwartet uns, zwar drinnen aber doch in frischer Luft, eine wohlorganisierte ansprechende Feier in relativ kleiner Runde. Ich stelle fest, dass kühle Luft meiner Konzentration schadet, doch das Meiste ‚kriege ich noch mit’😉😇. Heute lassen wir mal ausnahmsweise eine uralte dörfliche Tradition aufleben und verschwinden nach dem Gottesdienst ins Gasthaus, konkret in einen irischen Pub. Bei Kilkenny, Guinness, Gin Tonic und Pils lassen wir uns urdeutsche Speisen schmecken. Dabei plaudern wir was das Zeug hält während draußen ein kalter Regen herniederfällt. Es wird noch nicht einmal spät aber es war sehr schön und hat uns sehr erfreut. Der Tag klingt mit der Stream einer Langfolge der Rosenheim Cops aus (nach Schema F nur à la Kaugummi gezogen). Nett. Danach bin ich hundemüde, schleppe mich ins Seniorenbett, doch der Schlaf erledigt seinen Job ziemlich unwillig. Er mag mich wohl nicht mehr so recht leiden. Schade. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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