Adieu Bruder Jorge

Der Tag beginnt für mich mit der Losung und dem Morgengebet mit Bruder Paulus aus Maria Laach. Wenig später höre ich, dass der Papst in der Nacht verstorben ist. Die Katholiken haben ihr weltliches Oberhaupt verloren. Der Tod von Bruder Jorge stimmt auch mich selbst als überzeugten Lutheraner traurig. Er war ein bemerkenswerter Papst und sein gewählter Name ‚Franziskus‘ war durchaus Programm. Gott nehme ihn in Gnaden an. – Wir frühstücken nicht, denn auf uns wartet ein Lunch im Landhaus Heidekrug. Die Zeit bis dahin nutzen wir um die gestrige Osterpredigt aus Bremen zu hören. Am Beispiel der Emmausjünger verdeutlicht Pastor Latzel die Kennzeichen eines Menschen, der dem auferstandenen Jesus begegnet ist. Interessant. – Diesmal ist das Mahl im Landhaus nicht so überzeugend wie ich es gewohnt bin. Ja, es mundet mir recht trefflich aber das Rotkraut ist lau, die Entenbrust nur wenig wärmer, jedoch geschmacklich einwandfrei, nur die zwei Klöße sind hervorragend. Die Vorsuppe schmeckt exzellent, der Nachtisch ist okay, das Landhaus mithin immer noch gut aber keinesfalls sehr gut. Dafür schwebt es in preislich deutlich abgehobenen Regionen. Schade, empfehlen würde ich es nicht mehr. Die Zeiten ändern sich halt. – Bei Schwager und Schwägerin beschließen wir das Mahl mit Kaffee und einem Verdauerli. So stimmen wir uns prächtig auf die Mittagsruhe ein. – Dem relativ bewegten Vormittag folgt ein ruhiger Nachmittag, leider ohne Zigarre. Man kann eben nicht alles immer haben 😇. So isses. – Die Nachrichten drehen sich natürlich größtenteils um das Oberhaupt der katholischen Fraktion, selbstverständlich schließt sich ein ‚Spezial‘ an die Heute-Sendung an – schade, dass zum großen Teil dort nur wiederholt wird, was schon vorher zu sehen war. Auch das ist man ja gewohnt. – Weder ostermontags- noch trauergerecht verfolge ich daraufhin Ermittlungen in der Karibik, seufz Karibik, durch zwei sehr eigene Damen mit seltsamen Fällen und lasse Barnaby links liegen. Es wird normal spät aber der Schlaf ist perfekt. Toll.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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