Laura von Grün

Mit nicht nur einem leicht feuchten Auge nehmen wir Abschied von Tiger, dem Guten und Teuren. Blank geputzt lassen wir ihn beim Autohaus zurück. Vier Jahre treue Dienste, eine imposante Lackierung und viele, viele elektronische Helferlein machten Reisen leichter. Jetzt trennen sich unsere Pfade. Mach’s gut, Alter! – Nebenan, mit einer oft schon gebrauchten Schleife auf der Haube wartet Laura von Grün auf uns, eine elektrische Prinzessin aus jungem tschechischem Adel 😉😀. Feierlich nehmen wir Kontakt auf und wagen uns vorsichtig mit ihr ins örtliche Straßennetz. Noch hat sie ein paar kleine Zicken, wilde Ideen phantasievoller Ingenieure, doch wir kommen uns schnell näher. Die Straßenlage ist einmalig, das Fahrgefühl schon jetzt prächtig. Daheim erforsche ich per YouTube ein paar ihrer exklusiven Details, melde mich als ihren Hauptansprechpartner an und tätige ein paar hoffentlich sinnvolle Einstellungen. Schön, endlich mal ein weibliches Gefährt einstellen zu können. Ich bin gespannt auf die Dinge die da kommen werden. Als ich meine Ehegefährtin als Mitnutzerin anmelden wollte hat die Stromlady erst einmal meine Handyverbindung gekappt. Okay, schlafen wir mal eine Nacht drüber 😀. – Im Fernsehen verfolge ich den Erzgebirgskrimi, einer der wenigen, die ich ganz gern sehe – die kaputten Typen, die die meisten Drehbuchautoren so lieben, vermisse ich hier überhaupt nicht. Mit einem weißen Fürsten stoßen wir auf Lady Laura von Grün an in der Hoffnung auf ein harmonisches Miteinander. Es wird normal spät und der Sekt scheint den Schlaf heute besonders zu motivieren. Auch gut.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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