Tach auch Glasfaser – gute Reise Router!

Drei Jahre warte ich nun darauf und heute steht das Glasfaserzeitalter 😉 vor unserer Tür. Der Shinkansen ins Internet naht. Ich befürchte nur, dass ich seine Vorteile bei meinen Anwendungen kaum merken werde. Vielleicht ist ein Download schneller, sind die Tageszeitungen etwas fixer geladen aber ansonsten? Ich lasse mich überraschen. Um zehn sollen die Monteure kommen, um halb zwölf schauen sie vorbei. Wir erörtern den Kabelverlauf vom Keller ins Büro. Sie haben einen guten, überzeugenden Vorschlag. Prima, denn man tau! Den Router haben sie natürlich nicht dabei, also auf zum Servicemodul im Internet. Dort treffe ich zuerst auf einen KI-Trottel, der nichts schnallt, jedoch ziemlich bald meinen Rückrufwunsch entgegennimmt. Tatsächlich meldet sich Vodafone, bzw. ein weiterer KI-Neandertaler, erstaunlich schnell auf meinem Handy und avisiert, ein paar Abfragen später, einen Kontakt mit einem lebenden Menschen. Wow! ‚Eine Minute Wartezeit‘, verheißt die Ansage. Nun, die eine Minute zieht sich ziemlich lange hin, begleitet von einer zunehmend nervigen Wartemusik samt Werbung für Eigenprodukte. Nach einer gefühlten „Ewigkeit“ meldet sich eine sehr freundliche Callcentermitarbeiterin, befragt das System und stellt fest, dass der Router erst morgen zum Versand vorgesehen ist – Montage am 7. und Versand am 8. da hat wohl einer geschlafen. Immerhin will sie – mit wem auch immer – mein Problem klären, was mir einen weiteren ausgiebigen Musik- und Werbegenuss beschert. Endlich verkündet die nette Dame der Versand sei auf dem Wege, sie nennt die Tracking-Nummer und hat das Abschalten meines bisherigen Providers aufgeschoben. Stark. Inzwischen ist der Techniker fertig, der Glasfaseranschluss ist hergestellt, alle Leitungen sind verlegt und der ‚Optische Netzanschluss‘ ist bereit zur Vereinigung mit dem inzwischen auf der Reise befindlichen Router. Faszinierend. – Nachmittags ordne ich das Kabelwirrwarr hinter dem Techniksideboard ein wenig und blicke mehr oder weniger zufrieden auf einen funktionsfähigen aber noch nicht nutzbaren Shinkansen😢. Dann ist das so. – Abend ward, bald kommt die Nacht, schlafen geh‘ auch ich und das nicht allzu früh. Okay.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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