Dachrinnenpulerei

Das Wetter ist wechselhaft. Am Vormittag entfällt das Turnen und wird ersetzt durch ein intensives Kalkulieren, Hin- und Herrechnen. Alles unnötig, viel zu viel Aufwand, Et kütt wie et kütt, sagt der Kölner, recht hat er. Ich würde es wohl eher so formulieren, dass es kommt wie Gott will (wohl wissend, dass meine Fehlbarkeit dabei nicht völlig unberücksichtigt bleibt 🤔😇). Jedenfalls schießt der Vormittag nun noch schneller an uns vorbei. – Am Nachmittag wird es unangenehm denn es zieht mich hoch hinauf. Wir reinigen zwei unserer Dachrinnen. Es ist für einen älteren Herrn nicht ganz so leicht auf einer schräg stehenden Leiter in luftiger Höhe verkommenen Blättermatsch, durchsetzt mit Zweigresten, zwischen Dachziegeln und Rinnenkante hervorzupulen. Je ein gut gefüllter Eimer pro Leiteraufstieg kommt dabei heraus. Vor dem Haus ist es nicht so hoch und so löst mich meine Mitbewohnerin ab. Jetzt kann der Regen deutlich besser abfließen. Ich dagegen bin völlig kaputt von der kleinen Arbeit und schleppe mich unter eine heiße Dusche. Danach geht es mir langsam besser. Ich amüsiere mich mit einer Kreuzfahrtsuche, die immer mit dem Faktum mangelnder Finanzen endet. Kann auch sein, dass ich einfach keine Lust habe unsere wenigen Finanzvorräte zu plündern. Schließlich bin ich kein Politiker, der erst die Pensionsrücklagen für Prestigeprojekte aufbraucht um dann über die hohen Belastungen durchs Altersruhegeld zu klagen. Schlitzohren allesamt. – Am Abend schaue ich mir einen Krimi aus Griechenland an und bin recht angetan vom Plot. Es gibt also auch Sehenswertes. Gut zu wissen 😉🤔. Es wird normal spät und der Schlaf ist ganz okay. Prima.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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