Fast 39 Grad

Heute wollen wir Schadstoffe aussortieren und in unsere Kreisstadt zwecks Verwertung bringen. Wir wollen. Aber wir können nicht. Zu spät. Zu heiß. Zu doof. Selten ist das Duschen so erfrischend wie an diesen Tagen. Selten sind wir so unbeweglich. Nur meine Allerliebste entfaltet noch eine staunenswerte Energie. Ich erkenne dagegen die Wahrheit des Spruchs eines längst heimgegangenen Bruders: ‚Jede Bewegung schwächt.‘ Im Scherz dahergesagt, doch inzwischen voll zutreffend. Brodelnd, erdrückend, schweißtreibend. Im Laufe des Tages gibt es sorgenvolle Anrufe und E-Mails unserer Gemeinde mit dem Rat morgen zu Hause zu bleiben, wenn man unter der Hitze leidet. Nett von meiner Gemeinde. Das Thermometer erreicht im Schatten der Lounge 38,6 Grad gegen vier Uhr nachmittags. Erst in der Nacht „kühlt“ es sich ab. Um zehn Uhr sind es immerhin nur noch 32,5 Grad. Echt. Ich öffne im Obergeschoss alle Fenster zum „Lüften“. Die Nacht beginnt für mich erneut sehr spät, denn was soll ich so lange im Bett schwitzen? Die Tage sind ja noch halbwegs im Haus erträglich aber die Nächte sind extrem trots dünnster Bettwäsche. Immerhin weiß ich jetzt weshalb es in südlichen Ländern nur ein Laken zum Zudecken gibt 😉. Genial👍.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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