Körper präferiert Kühle

So oft kommt es nicht vor – aber manchmal schon. Heute ist so ein Tag. Meine Allerliebste hat ihre Sportstunde auf dem Programm, steht auf, macht sich fertig und ich merke nichts davon. Irgendwann fällt mir auf, dass sie ja gar nicht mehr neben mir liegt und da kommt sie bereits zurück ins Schlafgemach – welch ein Zufall – um sich zu verabschieden. In diesen Tagen schlafe ich meist sehr spät ein und irre daher morgens um so intensiver im Traumland umher. Ob mir das gefällt? Wohl eher nicht! – Eine frische Dusche muntert mich auf aber in mir wächst stetig eine Veränderung: die Beliebtheit meiner bislang ach so heißgeliebten superwarmen Sommertage nimmt bedenklich ab. Mein Körper freut sich inzwischen nur wenig über hochsommerliche Temperaturen. Eine Kreuzfahrtplanung, falls sie noch einmal relevant sein sollte, müsste sich, so scheint es, eher Richtung Norden orientieren statt in südlichere Gefilde. Schade eigentlich, denn Kälte mag ich trotzdem nicht sonderlich. Das Alter türmt seltsame Barrieren auf. Das ist halt so. – Nach einem kurzen Boxenstopp ist meine Mitbewohnerin am Nachmittag erneut auf Tour. Unser Seniorentreff erwartet ihre Mitarbeit. Ich schwitze daheim und tue mich sehr schwer mit irgendwelchen Aktivitäten; Übergewicht und Couchliebe sind diesbezüglich eher hinderlich denn hilfreich 🤨🤔. Wenigstens ist mein Blutdruck (nach Pillen) ziemlich okay und mein Mini-Teil-EKG per Watch ist ebenfalls in Ordnung. – Beruhigend, dass endlich meine Rückenübungen und sogar meine frühabendliche Andacht von mir wieder praktiziert werden. Beides tut wir wohl. – Der Abend ist nicht weiter erwähnenswert bis auf die vielen humorvollen irischen Songs und die offene Frage weshalb wir nicht draußen in der Lounge sitzen. Nicht oft aber auch nicht zu selten bin ich mir selbst ein Rätsel. Den Schlaf wertet meine Watch mit 87 Punkten, mir erscheint das ein wenig zu positiv angesichts der Hitzebelastung – die Nachtruhe kommt mir eher „oberflächlich“ vor. Sei’s drum.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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