Alles ist gut

Ein wenig entspannter soll es heute schon zugehen. Ausschlafen ist wichtig. So langsam entwende ich mir meine ureigene Zeit durch zu viel News-Apps. Die mich lang begleitende ntv-app habe ich vom iPad verbannt, weil Start und Absturz sich vereinten. Dafür traten die t-online-news und CNN in die Bresche. Nun ja, die Zeit für die zwei sowie zu den, reumütig zurückkehrten, ntv-News (im Internet) bläht sich gewaltig auf. Wenn ich da nicht Abstriche mache, kann ich jeden Vormittag abhaken. Seufz. Zu allem Überfluss gab es gestern ein Apple-Event über das, beziehungsweise über die dort vorgestellten neuen Produkte, ich mich nun ebenfalls ausführlich informieren möchte. Außerdem wartet das Tagebuch auf sein Update. Viel Arbeit leider nur für die persönliche Seifenblase, nichts davon in irgendeiner Weise effektiv. So huscht die Mittagspause heran, unbemerkt, schnell und unerwartet. – Ein Aufwachen später fahren wir zu einem Bekannten nach Heiligendorf. Er ist ans Bett gefesselt und nur in Vollschutz zu besuchen. Also rein in den Kittel, Gummihandschuhe überstülpen und die Maske aufs Näschen und Mündchen. Na prima. Das Gespräch führt meine diakonisch geprägte Begleiterin, ich ergänze hier und da ein Wort. Wieder einmal wird mir vor Augen geführt wie schnell und wie gravierend sich ein Leben von heute auf morgen komplett ändern kann. – Der Abend naht und damit unser Hauskreis. Einerseits ist dieser erhellend andererseits phasenweise lahm, mal informativ und dann wieder Stille verbreitend. Okay, ich fasse mich dabei an meine eigene Nase. Auf jeden Fall ist der persönliche Austausch im Anschluss deutlich lebhafter, woran es auch immer liegen mag. – Wieder daheim lassen wir die Zeit ins Land ziehen und ich suche erst sehr spät mein Seniorenbett auf. Der Schlaf ist dagegen toll. Ende gut, alles gut – oder so ähnlich 🫤🤔.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.