Nix Süden, hier frieren!

Zur Unzeit verlässt mich meine Mitbewohnerin um einem Frühmorgentermin nachzukommen. Ich darf mir Zeit lassen und tue es auch. In aller Gemütsruhe fügt sich die Morgenroutine zusammen, die gemeinsamen Aktivitäten verschieben sich so, dass es wieder passt. Wunderbar. Zur Mittagszeit kommt der Heizungswartungsmann vorbei. Seine Firma will auch leben. Offensichtlich gar nicht so schlecht, wenn ich voller Skepsis an die zu erwartende Rechnung denke. Er macht seinen Job, es dauert relativ lange – das kann ja heiter werden. – Später, nach der Mittagsruhe gehen wir endlich die letzten Schritte um unsere Lounge ganz winterfest zu machen. Die transparenten Windschutzfolien wandern in den Keller, die Möbel decken wir ab und überschüssige Blätter fege ich in den Garten hinunter. Jetzt kann die kalte, windige Jahreszeit kommen. Ich will in die Karibik oder in den Süden, darf aber nicht. So muss ich mich halt aufs Frieren einstellen, ich Armer! Die Last des Nichtmillionärseins 😉😇😁. – Nun gilt es alles für den morgigen Besuch vorzubereiten, ein bisschen aufräumen, aufhübschen und ein wenig saugen, fertig. Die Asche des Speicherkamins wandert in ihren Blecheimer und das Holz vom Unterstand im Garten in den Korb auf der Lounge. Alles ist bereit und auf geht es zum Hauskreis ins Nachbardorf. Wir sprechen über die Offenbarung, das Sendschreiben an Sardis. Die Meinungsvielfalt ist interessant, vielseitig und mehrschichtig bezüglich der Bedeutung und des Ziels der Sendschreiben. Ziemlich spannend. Aber die Plauderrunde im Anschluss ist auch nicht ohne. Es wird spät und daheim noch viel später. Alles ist gut, sogar der Schlaf. Was will man mehr?

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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