Abschiedstag

Der letzte Tag bricht an. Heute sind wir noch hier und morgen wieder unterwegs. Die Sonne strahlt uns an und heizt die Luft ordentlich auf. Warum erst jetzt? Egal, da stecken wir nicht drin. Wir genießen diesen Abschlusstag im Hotel und in unserer Taverne. Der (oder das, was weiß ich) Web-Checkin für unseren Flug ist schnell und problemlos abgewickelt. Die Bordkarten lasse ich im Hotel ausdrucken. Ja, es geht auch per Wallet – aber Papier ist am Airport einfach leichter zu handeln. – Eigentlich bin ich froh, dass die viele Esserei ein Ende hat. Das Überangebot an Speisen in Kombination mit meiner Probierlust wird langsam zum Problem. Die Koffer sind relativ schnell gepackt und das Abschiedsdinner mundet prima, auch der besondere Wein erweist sich als gute Wahl. Ein kleines Trinkgeld veranlasst die Servicekraft uns alle per Wangenküsschen zu danken – gut gemeint aber nichts für mich – manches muss ich eben hinnehmen. So ist das Leben. Auch der Bar erweisen wir unsere letzte Reverenz – ich mit einem 7er-Metaxa und einem Gin Fizz. Schließlich bleibt noch der Gang zur Rezeption um alle dort aufgelaufenen Zettel mit unserer Unterschrift auszulösen. Da kommt schon was zusammen. Eine Kartenprozedur später ist alles beglichen. Nach einem Zigarillo auf dem Balkon und einem liebevollen letzten Blick auf die Lichter von Georgioupoli beginne ich meine kurze Nachtruhe. Schön wars.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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