Beamen im Seniorenkreis

Nach dem Aufstehen geht es zum Zahnarzt. Bei mir findet er nichts, wie befreiend. Daheim stürze ich mich auf die Endarbeiten für den Seniorenkreis. Schnell noch ein paar Seiten ausdrucken, den Beamer einpacken, ein Kabel dazu und so kann es gleich nach der Mittagspause losgehen. Fast hätte ich den Termin verschlafen, doch meine zweifelsohne bessere Hälfte bewahrt mich davor. Es bleibt noch genügend Zeit für die nötigen Aufbauarbeiten. Beim Anschluss vom Mac an den Projektor trifft mich der Schock: das falsche Kabel. Ich sehe ein Desaster auf mich zurasen! Doch da, auf einmal, finde ich das nötige Teil. (Erst zu Hause wird mir klar, dass überhaupt kein Grund zur Panik bestand, denn ich hatte alle Adapter für andere Verbindungen dabei.) Ich werde halt alt, keine Frage. Die Präsentation läuft hervorragend, sogar ein Chart mit allen Bildern kommt zum Einsatz. Perfekt. Im übrigen gefällt mir am neuen Konzept dieses Kreises, dass es nicht nur Kuchen, sondern auch genügend Schnittchen gibt, also die salzige Bachwerksalternative. Prima. – Im Anschluss besuchen wir meine Schwester, plaudern mit ihr und freuen uns an ihrer guten Laune. – Jetzt noch fix zwei Konzertkarten für das Weihnachtskonzert abholen und der Tag ist gelaufen. Bei ein wenig vergorenem Traubensaft und einem gescheiterten Versuch bei Netflix oder Prime mich erfreuende Serien aufzustöbern, geht der Tag zu Ende. Für mich wird es spät. Der Schlaf liefert einen tollen Job ab, leider nur bei mir.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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