Beerdigung und Lichterkettenfürsorge

Ich muss mich eilen beim Aufstehen, Knäckebrot mümmeln und einer Kurzandacht um rechtzeitig zur Beerdigungsfeier zu kommen. Wir sind frühzeitig da und nehmen Abschied von der Mutter von Freunden. Wenn jemand stirbt, der über 90 Jahre gelebt hat und Christ ist, hält sich meist die Trauer in Grenzen. Wir wissen, dass er jetzt bei Jesus ist, dass er sieht was er geglaubt hat. Das tröstet. Die Predigt würdigt das Leben der Verstorbenen, viele Verwandte, Freunde und Begleiter im Leben sind gekommen und wir nehmen Abschied. Das gemeinsame Kaffeetrinken wird zum Familientreffen und wir lassen uns sogar noch zu einem Nachtreffen in privater Runde überzeugen. Schade, dass man so einen Kreis meist nur noch zu Beerdigungen versammeln kann. – Wieder zurück stürze ich mich auf unsere Lichterketten und starte Reparaturversuche. Es ist nicht so leicht aber zwei Ketten bringe ich zum Leuchten, eine verweigert komplett den Dienst und zwei weitere, kombinierbare Netze leuchten von sich aus tadellos. Letztere montiere ich an der Kellerwand, so haben wir anheimelndes Licht bei eventuellen künftigen Kellerfeten. – Ein Handwerker inspiziert die Fläche, die er mit Betonsteinen begehbar machen soll und überlegt die Ausführungszeit. Es geht voran mit der Grundstücksmaniküre. – Abends begebe ich mich zu dem munteren Karibikermittlungsteam und beobachte sehnsuchtsvoll ihren Wirkungsbereich. Seufz. Eine Kommissarin begleite ich im Anschluss nach Marokko wo sie mit rührendem Eifer, ein klein wenig unrealistisch, einem Freund bei seinen Samariteraktivitäten zur Seite steht. Etwas irre aber gut zu lesen. Es wird relativ spät aber der Schlaf steht voller Aktionsdrang bereit. Äußerst nett von ihm.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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