Blutsaugende Insektenschwärme

Wir schlafen neuerdings erschreckend weit in den Tag hinein. Die Vormittage sind deshalb ziemlich kurz. Wenn ich das Zeitungsstudium und die Andacht abziehe, bleiben nur noch wenige Minuten bis zur frühen Mittagszeit. Das ist sehr bedenklich. – Im Laufe des Tages begebe ich mich endlich mal wieder nach draußen, um Mr. Shorty zu reinigen und ihm einen freien Feiertag zu spendieren. Kaum sitze ich vor der Tür, habe Shorty auf dem Schoss, die Bürste gezückt, schon sind sie da: die Riesenmücken. Erstaunlich schnell und überraschend viele. Autan stört sie überhaupt nicht, ich höre sie fast darüber lachen. Sie durchstechen meine Jogginghose völlig problemlos, der Tod einiger Artgenossen interessiert sie wenig. So fällt die Reinigung Shortys recht oberflächlich aus, fix noch den Donnerstag als arbeitsfrei markieren und ab ins rettende Haus. Diese Blutsaugebiester sind ja fürchterlich lästig. Segensreich erweisen sich die zahlreichen Insektenschutzfenster an unserem Heim. So bleibt als Zufluchtsort draußen nur unser gazegeschützter Sitzplatz in der Lounge. Das Netz wird zwar von den Blutgierigen belagert aber sie kommen nicht rein – und wenn doch spiele ich Tennis mit ihnen, da kenne ich nichts. – Der Abend zeichnet sich nur durch die übliche Routine aus, heute steht das Lesen erneut auf dem Programm. Wieder wird es spät, diesmal ist der Schlaf gnädig.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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