Corona am fünften Tag

Die erste halbwegs vernünftige Nacht liegt hinter mir. Das ist gut. In Trippelschritten leitet mich das bereits erwähnte mühsam-beschäftigte Eichhörnchen auf meinem Weg. Gott sei Dank gibt es virtuelle Gottesdienste! Wir besuchen den unserer Gemeinde mit einer eindrucksvollen Predigt zur Taufe und anschließend den aus Bremen mit einer ebenso eindrucksvollen wie auch hintergründigen Verkündigung zum gleichen Bibeltext. Alles sehr aussagemächtig. – Unsere Sonntagszeitung widmet sich in einem ausführlichen Artikel dem Siegeszug des Handys vom Autotelefon zum Smartphone. Darin spiegelt sich, liebevoll zwischen den Zeilen versteckt, die für unser Land so typische institutionelle Blockierkraft altmodischer Politiker und starrsinniger Technikkonzerne, die mit uralter Technik so gern attraktive Gewinne einfahren. – Meine Stimme ist weiter auf Reisen und hat mir nur ein Flüstern und sporadisches Krächzen als Urlaubsvertretung hinterlassen. Ob sich das jetzt etabliert? Hoffentlich nicht! So lese, huste und schweige ich weitgehend – das Telefon ist zurzeit für mich ein völlig überflüssiges Teil. Es wird spät. Die Vorwärtsentwicklung scheint an Fahrt zu verlieren. Schade.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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