Coronafolgen und die nördlichen Hebriden

Meine mutige Lebensbegleiterin begibt sich zum Gottesdienst um gleich bei einem kurzen Austausch mit Freunden von offizieller Seite angefahren zu werden, dass sie im Saal der Stille zu pflegen habe. Genau deshalb bleibe ich lieber zu Hause. Ich brauche diesen überzogenen Coronaschutz (Maske + Abstand + Schweigegebot) nicht – andere offensichtlich schon. Sollen sie doch. Ich verfolge den Gottesdienst per YouTube über die zwei Akzente des Glaubens: das Hören auf das Wort und das Merken auf die Erfahrungen durchs Tun. Beides ist nötig, wobei ich finde, dass das Zweite das Erste zwar interpretieren aber niemals aufheben kann. Aber das ist meine Meinung. – Gegen Abend besucht uns eine gute Freundin, coronavorschriftengerecht (eine besucht zwei). Weshalb ein Ehepaar nicht ein anderes besuchen darf habe ich nie verstanden. Ein wohltuendes Gefühl wenn sich die Zweisamkeit endlich mal wieder erweitert. – Irgendwann trifft dann unser Pensionsgast ein um sich von uns zu verabschieden, sein sechswöchiges Praktikum ist vorbei – die Zeit rast dahin, keine neue Erkenntnis. – Mit einem Blick auf die Geschichte der Menschheit mit ihren Haustieren und einem Ausflug nach Schottland samt den nördlichen Hebriden lassen wir den Sonntag ausklingen. Ich lese nur noch ein wenig. Es wird spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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