Defizit am Sonntagmorgen

Das viel zu späte Bettaufsuchen rächt sich. Ich versäume den Gottesdienst, weil mich die Müdigkeit ans Lager fesselt. Meine Allerliebste begibt sich absolut vorbildlich zur Gemeinde und ich sitze etwas bedröppelt vor dem Fernseher, gerade noch, halbrechtzeitig, zum Lobpreis eingeschaltet, und verfolge die Predigt. Viel bekomme ich nicht mit, es geht um den Mann, den seine Freunde durchs Dach zu Jesus abgeseilt haben. Aber die Zentralaussagen der Predigt? Fehlanzeige! Ich schäme mich ein wenig. Hinterher schaue ich noch die erste Hälfte des Gottesdienstes aus Bremen, die Predigt hebe ich mir für den Nachmittag auf und das ist offensichtlich besser so 🤔🤨. – Die Mittagsruhe tut mir sehr gut – das wundert mich gar nicht. Seufz. Draußen verstreut der Regen insgesamt 9 Liter/qm auf der Erde, damit sinkt das Juli-Defizit auf 7 l/qm. Gegen Abend schauen wir uns bei YouTube die Predigt aus Bremen an bei der es um Gott geht, genauer um göttliche Eigenschaften, die Mose in seinem Danklied hervorhebt. Tiefschürfend. – Meine nächtliche Medienbeschäftigung ist nicht weiter erwähnenswert. Nebenbei optimiere ich ein KI-Bild und meine entsprechende Galerie im Internet. Es wird normal spät aber der Schlaf ist auch nicht besser mit einem großen Reichtum an Unterbrechungen. Wenn die Mittagsruhe nicht wäre, würde mich das wohl fertigmachen. Hilfreiche Aussichten.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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