Die letzte Rille ist nicht mehr meins

Frühmorgens fallen mir zwei Dinge ins Auge. Erstens habe ich mein Tagebuch ein wenig vernachlässigt. Zweitens bleiben mir noch zweieinhalb Tage für Paul Gerhardt. Ersteres ist schnell nachgeholt. Am Lebensbild dagegen kaue ich noch herum. Zwanzig Minuten Vortragszeit habe ich und gefühlt sechzig bräuchte ich. Außerdem sind noch ein paar Lebensstationen offen. Ich wollte nicht auf letzte Rille arbeiten aber dennoch ergab es sich so. Das ist gar nicht gut. Ich hoffe auf den HERRN. So kann ich mutig vorangehen – obwohl es erfreulich gut klappt komme ich wieder nicht zum Abschluss. Es wird offensichtlich eng. Schade. Noch lasse ich mich nicht verleiten bis in die Nacht hinein zu arbeiten. Da würde nichts Gutes herauskommen. Ich benötige die Ruhe- und Entspannungszeiten für meine nachlassende Konzentration. Gottvertrauen vermittelt Gelassenheit – selbst wenn es mitunter in mir zuckt. Lieber Herr Jesus, hilf mir das zu tun was ich kann und mache das Beste daraus. Danke! – Es geht relativ früh ins Seniorenbett, gefolgt von einer grottigen Nachtruhe. Wenig, traumverseuchter Schlaf und viele Wachzeiten dazwischen. Was ist bloß mit mir los? Ich bin sehr dankbar, dass mich morgens nichts und niemand zum Aufstehen drängt. Seltsame Tage.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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