Donauabwärts

Alles neu macht der Mai, heißt es. Für die Natur stimmt es, bei dem schönen Wetter blüht und sprießt alles. Die Nistkästen sind größtenteils besetzt und eifrige Eltern kommen und fliegen. Sollen sie doch. Es ist höchste Zeit für den Arbeitsantritt von Mr. Shorty in diesem Jahr. Tag der Arbeit passt doch gut. Ich kann seine Ladestation leicht verankern, die Verbindung mit dem Steuerkabel funktioniert einwandfrei, sogar seinen Code kenne ich noch, Start drücken, bestätigen und schon saust er mähenderweise los. Ich bin baff. So problemfern war sein Arbeitsanfang noch nie. Selbst mit dem hohen Gras kommt er gut zurecht. Schön für ihn. Es beruhigt ungemein ihm beim Kurven kreuz und quer über dem Rasen zuzusehen. – Irgendwann gehe ich zur Bewässerungsanlage über. Wasser aufdrehen und es tropft. Na toll, aber das gibt sich mit ein wenig Kraftanstrengung – auf Dauer, hoffe ich. Doch die Programmierung überfordert mich massiv. Also Bedienungsanleitung studieren, fast vergessenes Wissen aus den Tiefen des Hirns emporfördern und, siehe da, alles im grünen Bereich. – Endlich kann ich mich wieder der Abendandacht widmen, fast hätte ich sie erneut verpasst. – Schließlich kommt das Highlight, denn es gelingt mir den Beamer mit dem TV-Stick zu versöhnen und wir fahren auf der heimischen Großleinwand mit der MS Maxima die Donau bis zum Schwarzen Meer hinunter. Faszinierende Bilder, umwerfende Eindrücke, explodierende Erinnerungen – welch ein Abenteuer im Fernsehsessel. Stark. Jetzt noch ein wenig lesen, dann lange im Seniorenbett wach liegen bis der Schlaf sich zum Handeln entschließt. Auch da komme ich durch.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert