Ein Jahr in Taiwan

Alles ist gut. Nur die Temperaturen draußen sind gewöhnungsbedürftig. Es ist arg frisch. Drinnen versuche ich wieder einmal mein Büro in Ordnung zu bringen aber ich komme irgendwie nicht voran. Mir fallen zwar Lösungsmöglichkeiten ein, die erfordern aber weiteren Aufwand. Seufz. – Dazu ringt mein linkes Auge verstärkt um Aufmerksamkeit. Was ist bloß mit ihm los? Die Sehkraft lässt nach, mal ist es verschleiert, meist aber nicht und es schmerzt leicht. Überforderung durch zu starkes iPad-Gucken (Streaming und so). Oder was? Ich bin verunsichert. – Am Abend erwartet uns ein Erlebnisbericht in unserer Gemeinde. Eine junge Frau war ein Jahr lang in einem Heim für behinderte Kinder in Taiwan tätig. Ich staune wie frei, ohne Manuskript, sie fast eine Stunde lang berichtet und es schafft, mich nahezu in ihre Situation hineinzuversetzen und eine realistische Vorstellung von ihrem Leben dort zu vermitteln. Stark. – Daheim lese ich noch ein wenig und meide den Bildschirm. Die Nachtruhe ist angenehm bis mich eine Traumvorstellung gefangen nimmt und ich nur schwer von ihr loskomme. Die Unterbrechungen halten sich im Rahmen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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