Fitness und Fahrzeug

Unser Rasen übertrifft in seiner Wachstumshöhe fast den Rasenmäher, der sich dennoch mutig durch diesen „Graswald“ frisst. Meine Fitness ist dagegen erst im zweiten oder dritten Untergeschoss zu finden. Ich schiebe munter los. Nach zwei bis drei Reihen bin ich jedoch völlig fertig, durchgeschwitzt und kraftlos. Ein böses Zeichen. Nach kurzer, intensiver Erholung stabilisiert sich mein Körper wieder und ich schaffe die nächsten drei bis vier Reihen, mithin einen Fangkorb voll. Ganz tief durchatmen. Unvermutet erscheinen Freunde mit einem Auto auf Probefahrt. Nettes Wägelchen, französische Optik – die einen mögen sie, die anderen nicht, Geschmacksache halt, recht eindrucksvolle Technik, wertige Ausstattung, viel Platz vorne und ziemlich wenig hinten. Vorne sitzt man perfekt, nur der Einstieg erfordert in meiner Größe ein wenig Demut, hinten entgeht der Kopf nur um Haaresbreite dem Kontakt mit dem Autohimmel. Wenn das Fahrzeug sich gut fahren lässt, wäre es keine schlechte Wahl. Ich bin auf die Entscheidung gespannt. – Nun geht das Mähen munter weiter, besser von der Hand, immer noch nicht gut aber besser. – Bei einem Weizen auf der unteren Terrasse plaudern wir uns in den Abend hinein bis das Lauschige durch die Kühle abgelöst wird. Netter Ausklang.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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