Frost und Wärme

Es ist kalt in der Butze. Ich friere vor mich hin, denn die Heizung läuft noch nicht und der Kamin wird erst heute am Abend in Betrieb genommen. Wir haben manches zu erledigen. Holz holen, Lounge fegen, einkaufen, Koffer auspacken, zwischendurch die Morgenandacht – so geht die Zeit dahin und die Mittagspause steht vor der Tür. Vorher organisiere ich noch eine Heizung für diese Übergangszeit, die sowohl Photovoltaik nutzen als auf den trumpschen Heizölkriegspreis etwas abmildern könnte. – Nach der Ruhepause breche ich zu einem Treff mit drei Freunden auf bei dem wir alles zur Sprache bringen was uns bewegt. Wir tauschen Erfahrungen aus, geben uns Tips über gute Handwerksfirmen und berichten von Erlebnissen im Alltag. Es entspannt mich sehr, der Tee und die Kekse helfen bei der inneren Neuausrichtung auf das Wesentliche. – Ich bin mit Foxi unterwegs und er überrascht mich immer wieder mit seinen Unterschieden zur hochtechnisierten Laura. Alte Erinnerungen an frühere Zeiten ploppen immer wieder auf. Nett. Daheim erwartet mich ein wärmendes, flackerndes Kaminfeuer. Toll! – Der neue Barnaby am Abend kann mich nur wenig begeistern. Ein paar Folgen von „Mayday“ wecken mein Interesse und ich staune wie kleinste Teile unwahrscheinlich große Wirkungen hervorrufen können. Ich wundere mich über einen Flughafen in Kanada ohne Tower bei dem kleinste Nachlässigkeiten große Folgen hatten und über Eis in Treibstoffleitungen, das den Kerosinfluss ausbremste und wo durch das Geschick der Pilotencrew alle Menschen an Bord dem Tod entgingen. Dabei fällt mir auf, dass man völlig zu Recht der Crew dankt aber viel zu oft vergisst Gott zu danken. Leider. – Normalspät beginnt für mich die Schlafphase, die leider viel zu oft unterbrochen wird. Aber das eigene Bett macht Beschwernisse wieder wett. Isso.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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