Gartendesaster, Demenz und Luther

Die süßen kleinen Mäuschen erweisen sich als wahre Eiferer im Bauwesen. Oder ist diesmal ein Maulwurf zugange? Wäre nicht ausgeschlossen, denn die Hügel sind runder und höher geworden. Letzterer steht sogar unter Naturschutz, er soll, heißt es, ein Nützling sein, weil er selten sein soll und schädliche Insekten vertilgt. Mir ist das egal, denn für uns ist er ein Schädling, der unseren neu angelegten Rasen systematisch zerstört. Aber ich will weder Mäuse noch Würfe töten, vertreiben reicht mir völlig aus. So ebnen wir die Hügel ein, setzen miese Duftnoten für empfindliche Näschen, reinigen Mr. Shorty, der es liebt über frische Erdhaufen zu fahren und hoffen und harren. – Heute schaue ich bei meiner Mum vorbei und bin wieder einmal geplättet wie desinteressiert sie an allem ist und wie gekonnt sie reale und illusionäre Welt miteinander vermischen kann. Ich fühle mich so hilflos. – Unsere Mittagspause verlagert sich krankheitsbedingt in den Nachmittag und so naht der Abend recht fix. Draußen ist es kalt und drinnen begleite ich zwei aus dem Ruhestand reaktivierte Kriminaler bei ihren kuriosen Fällen. Es ist mäßig lustig und dennoch kurzweilig. Ach ja, so zwischendurch lese ich die Luther-Biographie von Metaxas und fühle mich in die damalige Zeit mit hineingenommen. Klasse Lektüre!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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