Goldige Berechnungen

Zwei Ereignisse fallen machtvoll über mich her. Zunächst kommt die Rechnung des Klinikums über die Herzkathederuntersuchung. Fast drei Mille soll ich löhnen für gut drei Tage Vollpension. Der Offenheit halber sei erwähnt, dass gut zwei Mille für die imposante Untersuchung draufgehen. Mächtig gewaltig. Ich habe wenig Zweifel, dass die Versicherung und die Beihilfe – hoffentlich – viel davon übernehmen werden, jedoch ist die Zahlungsfrist von zwei Wochen echt knapp bemessen. Die Beihilfe hat sich schon mal vier Wochen Zeit gelassen. Doch ich will nicht klagen, nur staunen. Das zweite „Event“ ist die alljährliche Steuererklärung für die ich die Unterlagen zusammenkrame. Ich mache vorab gern eine Rechnung ohne absetzbare Posten auf – was käme raus, wenn ich keinerlei Ausgaben geltend machen könnte? Bei meiner Pension, die bekanntlich vor Auszahlung versteuert wurde, landen wir leicht im Rückzahlungsbereich. Die Betriebsrente meiner Steuerpartnerin verändert am Ergebnis wenig. Aber dann kommt ihre Rente ins Spiel und die schlägt voll durch. Gute zwei Monatsrenten könnte der Staat kassieren. Eine jährliche Motivation sondergleichen für eine intensiv Suche nach Minderungsposten in meinen Akten. Aber vor der Suche steht die Ablage. Auch das noch. Eine gute Zeit später liegt ein Packen verheißungsvoller Rechnungen bereit. Nächste Woche wird es ernst. Und spannend.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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