Große Bilder

Das Brunchen kam für mich einen Tag zu früh. Heute bin ich bereits zur nächtlichen Stunde, so gegen acht Uhr, putzmunter. Doch ich bleibe brav im Bett. Mit leichtem Appetit nage ich an meinem Knäckebrot und genieße den Kaffee während ich unseren neuen Fernseher per YouTube-App mit dem Bremer Gottesdienst verbinde. Pastor Bierbaum hält eine gedankenanregende Predigt über den Zorn, unseren und den Gottes. Im Anschluss versetzten wir uns per ERF-App in die Nikolaikirche. Früher habe ich es immer abgestritten aber ich muss zugeben ein größeres Fernsehbild hat schon gewisse Vorteile. Im Anschluss sende ich per E-Mail zwei Unterlagen an unseren Reiseveranstalter – die moderne Technik hat schon was. Insbesondere bleibt der leicht spannende Faktor ob der Empfänger auch alle Dateien öffnen kann, denn selbst im PDF-Format gibt es mitunter Probleme. Wunder der Technik. – Die Mittagsruhe will sich heute nicht so einstellen und so installiere ich auf sechs Geräten ein Betriebssystemupdate. Per LTE ist es fix heruntergeladen, per Vectoringverbindung dauert es deutlich länger. Und da ist er wieder mein Politikerfrust. Bleib ruhig, Rolf, atme tief durch und es geht wieder. – Ein Ausflug in die „Goldenen Zwanziger Jahre“, gefolgt von einem intensiven Besuch des Towers of London leiten den Abend ein. – Ein irrer, putziger, irgendwie sympathischer Krimi über eine katzenverstehende Anwaltsgehilfin samt mitdenkendem Kater leiten die Nacht ein, die mit einem frühen Bettbesuch endet. Erkenntnis des Tages: der Vor-Ort-Gottesdienst fehlte mir ein wenig.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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