Habecks Energieriesensponsoring

Nach einem fordernden Arbeitstag, übrigens ein voller Erfolg alle Baumscheiben sind in handliche Scheite verwandelt, gönne ich mir eine lange Pausenzeit. Ich entspanne bei leichten Büroarbeiten, ein wenig Kontenkram, ein bisschen Rumschreiberei sowie Dit un Dat in Maßen. Am Nachmittag überzeuge ich unsere alte Speedbox mit einer neuen SIM-Karte zusammenzuarbeiten. Nach einigen erfolglosen Bemühungen gelingt es schließlich. Geht doch. Nur die Verbindungsgeschwindigkeit lässt viel zu wünschen übrig. Die Telekom behauptet bei uns gäbe es 5G, nur sämtliche darauf spezialisierten Geräte sind offensichtlich anderer Ansicht. Es handelt sich mutmaßlich um eine äußerst wohlwollende Hochrechnung dieses Telekommunikationskonzern. Man könnte es auch Wunschdenken nennen. Täuschen, tarnen und von nichts wissen. – Meine Andacht ist heute recht intensiv, weil ich die Gebetsanliegen von drei Tagen zusammenfasse. Ich staune wie erfrischend so ein langes Gespräch mit Gott sein kann. Echt stark. – Abends lausche ich den E-Auto-News und dem Dampfplauderer aus Frankfurt. Ich lerne, dass auch die neue Bundesregierung den Energiekonzernen folgsam ‚Honig ums Maul‘ schmiert mit lauwarmen Ablehnungen berechtigter Änderungswünsche zu unternehmensgewinnfördernden Gesetzesvorhaben. Für wie bescheuert hält Habeck eigentlich uns Bürger, wenn er denen, die ihre komplette Sonnenernte abliefern 13 Cent/kWh bieten will – sie aber im Gegenzug allen Eigenverbrauch mit über 30 Cent/kWh bezahlen lässt? Die Crux dabei ist, dass sie, physikalisch betrachtet, in diesem Fall (nachdem sie viel Geld in ihre Photovoltaikanlage gesteckt haben) für den dort produzierten selbstverbrauchten Strom rund 20 Cent/kWh draufzahlen sollen. Geiles Geschäftsmodell für Stromversorger: nichts liefern aber 20 Cent/kWh kassieren. Was sollten sie mehr wollen? Warum wundern sich Politiker eigentlich über ihr mieses Image? Zur Beruhigung schaue ich mir ein sehr unterhaltsames Gespräch von Frank Elstner mit Charles Brauer an, lasse Rüdiger Hoffmann lamentieren, Georg Schramm wettern sowie Tamme Hanken Pferden die Beine lang ziehen. Als Betthupferl wütet Alfred, dessen Ölofen aus ist, durch die Szene. Es wird recht spät, der Schlaf kommt noch später.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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