Hemingway Special

Ich fotografiere Kekse, genauer gesagt Weihnachtskekse. Nein, das ist keine blöde Idee sondern der Wunsch höchst kreativer Keksbäckerinnen, die irgend etwas – was auch immer – mit der Dokumentation ihrer Erfolge vorhaben. Wie auch immer, bei zwei Dosen leckerster Backwaren als „Honorar“ mache ich das doch sehr gerne. Und es bringt Spaß. Doch ganz so einfach ist es nicht, man muss sich Gedanken über den Hinter- und Untergrund machen sowie über die appetitanregendste Platzierung der Produkte. Mmmmh. Abends geht es ab in die Südsee. Inseln im Südpazifik, Thailand, die Seychellen und schließlich Madagaskar wecken intensivste Reiselust in mir. Danke 3sat! Wieder einmal wird mir übrigens klar, dass jeder Kommissar, der meine Angetraute als Zeugin erwischt sich glücklich schätzen kann. Müsste ich einmal als Zeuge agieren, wäre das nur ausgezeichnet für die Täter. Wie ich darauf komme? Kaum hat der Kommentator zwei Sätze gesprochen, schon kennt sie die Stimme. Es ist einer der Wiener Kommissare. Ich erkenne die Stimme erst in der zweiten Dokumentation, anderthalb Stunden später – und nur nach Vorsagen. Ich sollte besser mit fest geschlossenen Augen irgendwo am Strand liegen: Nichts sehen, nichts hören, allerhöchstens etwas sagen: „Noch einen Hemingway Special, please“. Ist doch wahr.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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