Herrlichkeiten

Zum Gottesdienst verführt uns ausnahmsweise die Josefkirche. Wir hören eine beeindruckende und nachdenkenswerte Predigt von Olaf Latzel über die Herrlichkeit dieser Welt, die ich ruhig dankbar auskosten darf, die mich aber nicht beherrschen sollte, denn sie vergeht. Alles, was hier toll ist, ist zwar reizvoll aber endlich. Selbst (oder gerade?) den so verführerischen Reichtum (… wenn ich einmal im Lotto fünf Millionen gewönne …) können nur wenige Menschen sorgenfrei genießen. Meist fangen mit der vielen Knete die Sorgen erst richtig an. Wenn ein Mensch mein „Ein und Alles“ ist, wird es böse enden – er wird mich früher oder später enttäuschen und verlassen. Gott war, ist und wird sein, jetzt im Leben, im Tod und nach dem Tod. Er verlässt uns nicht. Seine Nähe bleibt in Ewigkeit. – Beim Mittagsschlaf kann sich das Gehörte in aller Ruhe im Kopf sortieren und seinen Platz im Gedächtnis finden lassen. Fein. Wir canceln spontan unser Nachmittags- und Abendprogramm und erleben eine Reise durch Südamerika, durchqueren danach Thailand, um in Anschluss die Seychellen zu besuchen und schließlich die Malediven virtuell zu bereisen. Ein alter Wein begleitet und erfreut uns dabei.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert