Hoffen und harren

Hotelsuche ist angesagt. Irgendwann im Frühjahr startet unsere Flusskreuzfahrt quer durch Holland und Flandern. Vorher buche ich noch schnell zwei Nächte in Amsterdam, schweineteuer aber hoffentlich gut. Die An- und Abreise gestalten wir umweltfreundlich per Bahn. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, denn von unserer Stadt bis Amsterdam gibt es eine durchgehende Verbindung, daheim einsteigen und am Ziel aussteigen, dazwischen reservierte Plätze – was will man mehr? Bei der Gelegenheit kann ich auch gleich einen Gutschein einer ausgefallenen Reise verbraten. Gut so. Nun noch schnell unseren Reiseordner ordnen, alles beamtenmäßig perfekt abheften und da die Reise nun in den Akten ist, ist sie auch in der Welt 😀(alter Beamtengrundsatz). – Per Post kommt die neue Hülle für den Garagentoröffner. Die Vorgängerin hatte ein Treffen mit dem Fliesenboden nicht gut wegstecken können. Die große Fummelei beginnt und ich kann nach zahllosen erfolglosen Bemühungen schließlich doch das Innenleben der alten in die neue Hülle befördern. Perfekt. – Beim Vorabendkrimmi aus Wismar errate ich den Täter recht schnell und muss aber lange auf sein Motiv warten. Abends entfalten die Rosenheimcops in einem anderthalbstündigen Special ihr nicht vorhandenes Temperament und entlarven wie gewohnt nach ausgiebigen beschaulichen Ermittlungen die Täterin. – Mein langes Warten auf die Durchfahrt eines Güterzuges durch La Grange wird endlich belohnt und ich sehe mit Erstaunen wie spät der Verkehr gestoppt wird und wie diszipliniert und entspannt alles abläuft. Sehr beruhigend. Den Abschluss bildet das Finale von „Stirb langsam 2“ das Ende der Schweinebacke und die Landung der spritleeren Passagierflugzeuge. So gehe ich spät in eine schlafarme Nacht. Schade.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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