Holz, Weißbier, Luther und ein Ziel vor Augen

Der nächste Holzhackertag zeitigt ein akzeptables Ergebnis. Die Reihe des spaltbaren Materials wird kürzer. Die mächtigen Stammsegmente zerlegen sich, leider nicht von selbst, in mehr oder weniger handliche Kaminscheite. Das Regal füllt sich. Von geringer körperlicher Arbeit schwer geschafft, sinke ich in meine – diesmal durchaus nicht unverdiente – Mittagsruhe. Am Nachmittag kommt lieber Besuch und inspiziert unsere neue Gartensicht. Nach dem notwendigen Randschnitt des Rasens schauen wir Mr. Shorty beim Kürzen zu, gönnen uns ein alkoholfreies Weizenbier und erfreuen uns am Zischen der Bewässerung. Da ich den Wasserverbrauch noch nicht kontrolliert habe, ist die Freude ungeteilt. In meiner Rückzugszeit in die persönliche Stille frische ich meine Kenntnisse über Samuel und Eli samt Söhne auf, lasse mich von Hellmuth Frey in das Seelenleben des Jakobs hineinführen und von Paul Volz über die staatlichen Beziehungen des historischen Israels informieren. Martin Luther erläutert mir seine Ansichten über das Recht oder Unrecht einen Krieg zu führen, was mich über den Realismus und die Tiefe seiner Gedanken staunen lässt – im Gegensatz zu den heute überall irrlichternden Phantastereien zu diesem Thema. – Natürlich setze ich meinen Serienmarathon fort – ganz langsam erscheint das Ziel am Horizont. Wird auch Zeit.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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