Kaffee-und-Kuchen-Schreckgespenst

Ein weiterer Monat ist ins Land gegangen und der Staubsauger unserer Gemeinde erwartet wieder einmal meinen Zugriff. Während ich seine Düse über unseren gemeindlichen Teppichboden schiebe, höre ich einen Vortrag über die Familie von Helmut Blatt. Klare Worte, sehr wirklichkeits- und glaubensnah (nur seine Aussagen über einen Fluch, der über Generationen auf einer Familie haften könnte, erscheinen mir ein wenig weit hergeholt). Aber das tut den übrigen Worten keinen Abbruch. Meine AirPods bewähren sich bestens – bis auf ihre kleine weiße Homebase, die mit einem Mal verschwunden ist. Ich suche, suche und suche – dabei liegt sie offen und weit sichtbar auf der Fensterbank unseres Gottesdienstsaales. Puh, welche Panik! – Nachmittags schließe ich meine Kreditkartenaktion vorläufig ab und frage mich ob ich alles richtig gemacht habe. Wer weiß das schon im voraus, dazu müsste ich voraussehen was uns die Zukunft bringen wird. Gottvertrauen ist dabei durchaus eine Lösung. – Mein Schwager hat heute Geburtstag und zu einem Umtrunk eingeladen. Das ist zwar äußerst nett von ihm, wird aber meiner körperlichen Konstitution nicht mehr gerecht. Ein winziges Glas zu viel und der morgige Tag ist versaut – meine Körper ist da ein rechtes Sensibelchen geworden. Schweren Herzens sage ich ab. Ist künftig „Kaffee und Kuchen“ mein Alterslos? Wie schrecklich! – „Die autorisierte Erziehung“ mit Adolf Tegtmeier versüßt mir den Abend. Jürgen von Manger war ein starker Typ! – Es wird gar nicht mal so spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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