Kommoden und Schränke

Der örtliche Filialist eines Möbelgroßkonzerns liefert pünktlich aus. Der Aufbau klappt perfekt und wir sind zufrieden. Vier Packerl für zwei Schuhschränke bleiben allerdings, wie vereinbart, in unserem Haus zurück. Frohgemut packe ich zwei Pakete aus. Kurz vor den letzten Brettern, alles andere ist im Keller zum Zusammenbau ausgebreitet, taucht die Aufbauanleitung auf. Die Abbildung ist stark verwirrend. Ein Schuhschrank sollte es werden, diese Teile ergeben leider nur eine Kommode. Das passt nicht. Falsche Lieferung, auch das noch! Also schleppen wir die Teile wieder nach oben, verpacken sie so gut wir können und warten auf das Möbelhaus. Das hat nämlich auf Anruf extrem schnell reagiert. Klasse. Die ruckzuck vorbeigebrachten neuen Teile sind korrekt. Allerdings lässt sich so ein Vielfächermöbelstück keinesfalls in noch mehr Einzelteilen ausliefern. Der Fluch maschineller Fertigung. Das Zusammenzufügen verheißt pure Spannung. Ob alle Kleinteile in genügender Zahl dabei sind? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Hoffentlich gar nicht.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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