Konfektion statt Schneider

Es sind noch die Tageszeitungen von gestern zu „bewältigen“ und die von heute selbstverständlich ebenso. Dann kläre ich ein paar Einstellungen im Hue-System, probiere zwei Sommerhosen an – frisch bestellt und geliefert von einem Spezialgeschäft für meine Größe – seufz – und bin sehr happy, dass beide passen. Dadurch erspare ich mir den Besuch eines Fachgeschäfts, denn das Raumklima dieser Shops schlägt mir immer ruckzuck auf die Bronchien. Die Auswahl am Kleiderständer, Hosen von links nach rechts und rechts nach links schieben sowie die Suche nach einer freien Kabine nervt total. Im engen Raum aus-, an- und wieder ausziehen produziert stante pede peinlich-rinnende Feuchtigkeit auf der Haut, das alles braucht kein Mensch. Eine echte Alternative wäre nur ein exklusiver Schneider mit Maßanfertigung, doch dazu fehlen mir sämtlich Zugangsvoraussetzungen wie Knete ohne Ende – alternativ reiche großzügige Eltern oder überragende Intelligenz dazu Geschäftstüchtigkeit gepaart mir viel Charme. Alles Fehlanzeige bei mir. Dann ist das halt so. So bleibt mir die Freude am Online-Shoppen, vor allem da mein Leib mit einer Konfektionsgröße fast perfekt harmoniert. – Am Abend treffe ich mich erneut mit unserem Gemeindevorstand. Gemeinsam planen wir die Kombination einer Jahreshauptversammlung mit einer Personalentscheidung für zwei Stellen. Das wird heavy, geht aber nicht anders. Ich bin äußerst dankbar für diese rasante, gottgelenkte Personalentscheidung, die wir nun den Mitgliedern anbefehlen. – Früher als erwartet bin ich zu Hause, diesmal sogar ohne Sturz 😀. In alter Tradition genieße ich noch ein Glas Gewürztraminer bis das Seniorenbett mein Kommen anmahnt. Der Schlaf agiert schnell und wohlgelaunt. Toll.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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