Kulturkirche

Schon ist wieder eine Woche vorbei, mein Leben scheint vom IC- in den ICE-Modus sowie manchmal schon in den Helikoptermodus zu wechseln. Meine Zeit, sausen die Tage dahin, der März liegt schon wieder fast zur Hälfte hinter mir. Ich schaffe gerade mal die nötigsten Arbeiten, es fehlt nicht viel und ich muss mit dem Wecker aufstehen, um überhaupt noch effektiv zu wirken und zu werkeln. Back to the alarm clock? Das fehlte mir gerade noch. Seufz. Ich will eine bestimmte Summe zum Sparkonto transferieren und scheitere fast an meinen eigenen Sicherheitsvorkehrungen. Die maximal mögliche Transfersumme ist sehr gering. Dieses schmale Tor erweitere ich diesmal nicht und überweise den Betrag in zwei Teilen an zwei Tagen. Geht doch. – Per Zufall finde ich eine Formel zur Witwerrentenberechnung. Was treibt mich nur, diese mal auszuprobieren? Das Ergebnis haut mich fast aus den Socken. Aber egal was dabei rauskommt, tausend- mal tausendmal lieber habe ich meine Allerliebste lebend neben mir. Ist doch wahr! – Abends steht die Kulturkirche in Alt-Wolfsburg auf dem Programm „Die Kinder des 20. Juli 2044“ oder so. Mit langen Zähnen fahre ich hin und voll begeistert zurück. Der Tim Pröse hat es drauf, er kann sachlich, faszinierend und emotional Fakten wie auch Stimmungen vermitteln und nimmt uns Zuhörer voll mit. Klasse. Im Anschluss gibt es Wein und Weincreme in der Seitengruft, die ist zwar beeindruckend aber mit den vielen Besuchern eine schwere akustische Attacke auf meine Trommelfelle. Lange halte ich es nicht aus, schade eigentlich. – Um so mehr lassen wir es uns daheim gut gehen und mein Seniorenbett muss lange, sehr, sehr lange auf mich warten. Der Schlaf steht bereit und agiert einfach nur phantastisch. Toll!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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