Lieber Besuch und willkommene Gewitter

Eigentlich will ich heute beginnen die neuen Säulen zu streichen. Ein schöner Plan, der an mehreren Besuchern, ausgesprochen netten Gästen am Rande bemerkt, scheitert. Zuerst verlassen uns unsere Bierzeltgarnituren für eine Segnungsfeier. Sie werden äußerst geschickt auf einen Anhänger verladen – gut geplant. Dann kommt ein befreundetes älteres Ehepaar und wir tauschen uns bis zur Mittagszeit rege aus. Wohltuend. Nachmittags beehrt uns eine Familie mit drei kleinen Kindern mit ihrer Gegenwart, die ihre Oma (bzw. Uroma) im Seniorenheim besucht haben. Da meine diakonisch hochbegabte Lebenslangpartnerin diese Dame ein wenig betreut und die Familie im tiefen Süden Deutschlands wohnt, gibt es einiges zu erörtern. Draußen regnet es die ganze Zeit, intensiv aber nicht zu intensiv – so kommen 17 Liter pro Quadratmeter, verteilt über mehrere Stunden zusammen. Ideal, danke HERR! Dennoch hat es bislang in diesem August nur halb so viel geregnet wie im Durchschnittsaugust. Gibt es eigentlich winterfeste Kakteen 😉? Bis tief in die Nacht fallen die Tropfen, so dass ich der Satellitenübertragung nicht ganz traue und Fernsehen lieber übers Internet schaue. Der Staatsanwalt ermittelt in einem mir bereits bekannten und dennoch schockierenden Fall mit ein paar überraschenden Wendungen. Nicht übel in Szene gesetzt. Leider, leider wende ich mich ein klein wenig der politischen Entwicklung zu und bin wieder einmal verblüfft wie grotesk „Rot“, „Grün“ und „Gelb“ mit den Industriewünschen verbandelt sind, nicht viel anders wie ehemals „Schwarz“ und „Rot“. Alles eine Sauce mit nur ein paar Gewürznuancen. – Mit Grausen hole ich meinen neuesten Krimi hervor und lasse mich von seiner fiktiven Welt beduseln. Es wird wieder mittelspät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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