Mit Senioren auf Tour

Die Sommerfahrt unserer Senioren begleiten wir als Mitältere schon etliche Jahre. Heute geht es nach Hannover ins Sealife. Leider beginnt der Tag mit Aufstehen noch vor halb acht. Das ist hart. Sehr hart. Im Halbschlaf bringe ich drei weitere Personen zum Abfahrtsort, schleiche mich in den Bus und drömmel so vor mich hin. Irgendwann vor Hannover bin ich endlich wach und aufnahmefähig. Wurde ja auch Zeit! Das Wetter ist phantastisch aber das Seeleben klein. Immerhin sehe ich Leine-Fische, Rochen, bunte Südseefische, Piranhas, blaue Kröten, unbewegliche Schildkröten und ein träges Krokodil. Mein Interesse weckt auch der Tunnel, der sich durch ein größeres Becken zieht mit einer die Beschaulichkeit pflegenden Schildkröte und einem hyperaktiven Rochen über unseren Häuptern. Nett. Leider ist man viel zu schnell mit der Tour durch. Immerhin ist zum Trost der Ausgangsbereich klimatisiert und etliche Dickbauchseepferdchen winken uns zum Abschied zu während eine Krake verborgen bleibt. – Mit 48 Personen vorbestellte Essen in Empfang nehmen ist immer wieder ein Erlebnis – nicht jeder weiß was er bestellt hat und nicht jede erhält das Georderte. Wie auf einem orientalischen Markt versucht das Servicepersonal lautstark Abnehmer für die verzehrfertigen Speisen zu finden. Das stößt teilweise auf eher mäßiges Interesse. Ja, ja das Alter in Kombination mit dem Erinnerungsvermögen ist eine spannungsgeladene Kombination. Vom Mittagessen geht es stracks zum Kaffeetrinken – glücklicherweise liegt dazwischen noch eine Andacht mit nachfolgender Gemeindepräsentation. Der hannoversche Gemeinschaft ist eine Symbiose mit einer landeskirchlichen Gemeinde eingegangen. Gemeinsam haben sie einen Kirchenkomplex gebaut und teilen sich nun die Räumlichkeiten. Klingt spannend. Ich bestaune die professionelle Küche und gräme mich ein wenig, dass wir das DLRG-Gebäude nicht erworben haben. Schade.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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