Mitgliederversammlung

Das Aufstehen fällt mir arg schwer und erst viel zu spät schwinge ich mich aus dem Seniorenbett. Fehlender Schlaf durchsäuert den Tagesanfang gründlich – aber was hilfts? So nehmen ruhige Stunden ihren Lauf, nur unterbrochen von Überlegungen ob ich zur Mitgliederstunde meiner Gemeinde gehe oder nicht. Erst will ich gar nicht, dann eigentlich doch und schließlich schaue ich der Veranstaltung per Zoom-Konferenz zu. Und das erweist sich als perfekte Lösung. Die Jungs und Mädels vom Vorstand haben sich mancherlei Gedanken über ein ‚Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt‘ gemacht, darunter eine ‚Selbstverpflichtung‘ möglicherweise aller Mitglieder. Dieselbe liest sich wie ein Behördentext. Rein inhaltlich ist sie voll okay und formuliert Selbstverständliches. Ob ich das unterschreiben würde? Vom Ziel her sofort, doch von meiner Skepsis her, wohl eher nicht. Warum soll ich Selbstverständlichkeiten schriftlich versichern? Da kann ich mich ja auch gleich verpflichten nicht zu stehlen, nicht zu morden und beleidigende Äußerungen zu unterlassen. Was denn noch? Immerhin setzt sich jetzt mein Entscheidungsglücksrad in Bewegung: ratter, ratter, ratter … 😉😇. Erstaunen ruft bei mir der Rat hervor trotz viel zu weniger Parkplätze doch, Bitteschön, niemand zuzuparken und freien Parkraum außerhalb zu suchen. Hey, weshalb parken alle, die früh kommen und schnell wegmüssen nicht selbst außerhalb, das wäre doch die einfachste Lösung? Ich werde das mal vorschlagen 😉. Auf die Reaktion bin ich gespannt 😀😉. Schließlich wird noch eine Chronik unserer Gemeinde vorgestellt und das finde ich total stark. Allein deswegen hat sich das Zuschauen gelohnt. – Es wird normal spät und der Schlaf ist ganz okay.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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