Nachjammer killt Vorfreude

Wir wachen mit der Aussicht auf ein wohlgefülltes Esszimmer auf, denn keiner von unserem Hauskreis hat sich abgemeldet. Mit 14 Personen dürfte die Kapazitätsgrenze erreicht sein. Abwarten. – Vormittags muss ich wieder zum Zahnarzt, der die Watte im Zahn durch eine Art Gel ersetzt und ihm oben eine Haube verpasst. Der nächste Termin ist Mitte Dezember – dann sollen die Wurzeln verfüllt und verschlossen werden. Abwarten. Der Zahnarztgeschmack ist zunächst weg, stellt sich im Laufe des Tages aber wieder ein. Wenn’s nicht mehr ist, ist es okay. Wir holen die Morgenandacht von gestern nach und lesen dann den heutigen Text. Das muss sein, damit wir nicht zu nachlässig werden. – Mittags serviert meine Allerliebste ihre von mir hochgeschätzte Kohlsuppe, ein Genuss, der zu übermäßiger Nahrungsaufnahme verführt. Aber wenn es doch so gut schmeckt?😁. – Die ersten Absagen trudeln ein. Sie werden zu einer Lawine. Abends sind wir dann beide allein. So kann’s kommen. Schön ist es nicht aber, wie ich zu sagen pflege, „is wie is“. Der Nachjammer killt die Vorfreude. Tja, so sitzen wir zu zweit im Wohnzimmer mit einer vergorenen Scheurebe sowie ein paar Chips und gedenken dessen, was hätte sein sollen. Seufz. Keiner mag uns😉😇😢. So ist das Leben. – Dann lache ich halt mit Eberhard Cohrs über den Humor der 60er und 70er Jahre, lese ein paar Storys und erfreue mich an einigen Songs der Wise Guys. – Heute lasse ich es extrem spät werden. Ist es der Frust? Möglicherweise, wer weiß das schon … Der Schlaf fällt sehr kurz aus und erreicht gerade mal 68 Punkte. Nachvollziehbar.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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