Nachreisestress

Überpünktlich schellt der Bewässerungsdurchpuster, um die Anlage im Garten per Druckluft wasserfrei und so winterfest zu machen. Zu meiner Freude arbeitet er völlig selbständig. Nach der Andacht geht es mit beiden Autos zur Werkstatt, der Große soll Winterreifen erhalten. Doch er denkt nicht daran mir seine Türen zu öffnen. Schlüssellöcher hat er nicht. Schon doof. Glücklicherweise funktioniert Schlüssel Nummer Zwei. Wir sausen zum Service-Center, lassen Tiger zurück und fahren zu unserer Gemeinde. Dort sauge ich die öffentlichen Räume im Erdgeschoss durch und höre dabei einen Vortrag über Bibelauslegung, wann, wie und in welcher Weise der kulturelle Hintergrund der Texte zu berücksichtigen ist. Hochinteressant. Danach holen wir Tiger wieder ab, fahren heim, ich spendiere ihm ein Softwareupdate und schon ist es Zeit für Lunch und Mittagsruhe. Kaum zurück im Leben müssen die Koffer geleert werden. Danach warten zwei Unternehmen darauf, dass ich für uns die virtuelle Kommunikation mit ihnen eröffne. Das Versicherungsunternehmen macht es mir besonders schwer mit der Bestätigung, dass ich ich bin. Schließlich überzeuge ich die App davon. Geht doch. Im Schwarzen-Freitag-Überschwang bestelle ich mir sogar noch eine Uhr. Jetzt reicht es aber! – Die Chefin leidet wie ich unter ihren Drehbuchautoren. Auf Martinique begleite ich die zwei Polizistinnen bei ihren Ermittlungen und lasse die feministisch angepustete Ideologie an meinem Desinteresse an unterschwellig-politischer Beeinflussung zerschellen. Zum guten Ende eine bekannte Folge vom Tod im Paradies, um schließlich hundemüde ins Nachtlager zu sinken.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert