Philosophari und Laborare

Der Monat verabschiedet sich mit strahlendem Sonnenschein, der den arg vermissten Regen fast vergessen lässt. Aber immerhin soll in der Nacht zum Juli noch Wasser vom Himmel fallen. Warten wir es ab. Doch heute suche ich erst einmal einen äußerst freundlichen HNO-Arzt auf, der meine Ohren von lästigen Ablagerungen reinigt. Er weist mich darauf hin, dass weder Q-Tips (das wusste ich bereits), noch irgendwelche Sprays oder irgend etwas anderes zum Reinigen taugt, weil sich gesunde Ohren von selbst reinigen würden. Na toll und warum wissen das meine Ohren nicht? – Nachmittags ist Arbeit angesagt. Ein Balken ist zu reinigen, dann ist uralte Farbe anzurühren und schließlich aufzutragen. Trotz sehr langem Rühren kommt mir „det Janze“ recht dünn vor – aber immerhin deckt die Farbe. Sicherheitshalber werde ich später wohl noch ein zweites Mal pinseln. Es ist nur recht lästig den Pinsel einzutauchen, eine Leiter zu erklimmen, Farbe aufzutragen, wieder runter und alles von vorn. Den Farbeimer in große Höhe (für mich große Höhe 😀😇) mitzunehmen scheint mir zu riskant und andere Alternativen zu zeitaufwändig – da bin ich mit „auf und ab“ schneller fertig. Jetzt aber hurtig verdurstende Sträucher wässern, was ich mir sparen könnte, wenn mein Vertrauen zu Wettervorhersagen ausgeprägter wäre. Ist es aber nicht. Andererseits ist das Wässern bei angekündigtem Regen fast eine Garantie dafür, dass er kommt. Wenn man sich dagegen darauf verlässt und nichts tut, dann ist sein Ausbleiben nahezu sicher. Seltsame Philosophie aber leicht erfahrbar. Was dagegen unstreitig kommt ist der Genuss eines alkfreien Weizenbiers. Entspannung pur. – Den Abend verbringe ich in der Lounge mit YouTube und Dupin. Trotz normaler Bettzeit gibt sich der Schlaf heute zickig. Übrigens: draußen gewittert es 🤔.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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