Radeln de luxe

Während des Aufstehens meldet sich das Telefon. Unsere neuen eBikes sind da. Wir können sie abholen. Aber ich wollte doch Holz spalten. Vergiss es!!! Am Vormittag würde es nichts damit werden und am Nachmittag killen die Räder unsere Terminplanungen. Netterweise werden wir am späten Nachmittag von einer Plaudertasche abgeholt und bewegen uns so recht unterhaltsam auf unseren Shop zu. Da warten die zwei Prunkstücke bereits auf uns. Die letzten Feineinstellungen erfolgen und unsere arme Festplatte wird mit Informationen überflutet. Wir versuchen für die wichtigsten einen Platz freizuräumen. Nach einer knappen Stunde geht es endlich los. Wir treten und der Motor sorgt für enormen Raumgewinn. Die Kanalbrücke zum Allersee erfüllt alle Merkmale eines Schlüsselerlebnisses: Während die armen umverstärkten Radler mühevoll die Steigung erklimmen, teilweise sogar schieben müssen, sausen wir schwungvoll an ihnen vorbei. So schnell habe ich noch nie auf zwei Rädern eine Steigung erklommen. Sagenhaft. Nach einer Halbrunde um den See legen wir beim Kolumbianischen Pavillon eine Pause ein. Ein Freund gesellt sich zum Räderbestaunen dazu und wir begießen die Neuerwerbung. Leicht beschwingt sausen wir nach Vorsfelde, dann durch den Drömling, überwinden kalt lächelnd die enorm steile Straßen- und Bahnbrücke, um geschafft aber frohgemut zu Hause einzutreffen. Geiler Trip! Der entspannende Abend in der Lounge kommt uns wohlverdient vor, obwohl wir ehrlicherweise heute wenig geschafft haben. So ist das Leben mitunter. Eben.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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