Reiselust

Ein vertrödelter Tag nimmt seinen Lauf. Gut ist, dass ich mir so einen Luxus leisten kann. In aller Seelenruhe checke ich unsere Konten wie immer am Monatsanfang. Dann verschaffe ich mir einen Überblick über unsere projektierten Investitionen mit möglichen konservativ geschätzten Sparleistungen. So transformieren sich Guthaben in materielle und immaterielle Güter und Leistungen. Ich finde das gut im Alter noch das eine oder andere zu bewegen (wie auch immer). Aus steigenden Guthabenzahlen (ohne Verwendungsperspektive) kann ich nur schwer Lebensfreude ziehen. Schließlich gilt es meine Urlaubsliste, getätigte und geplante Reisen, auf den neuesten Stand zu bringen. Es ist immer wieder spannend zu sehen wie geplante Kosten ihr prächtiges Wachstum zu realen Aufwendungen vollziehen. Noch stärker beeindrucken mich die Jahressummen – ohne die Fahrten könnten wir materiell erheblich wohlhabender sein, dafür an Erlebnissen, Erkenntnissen und Erinnerungen bedeutend ärmer. So lange ich es noch kann würde ich gern noch ein paar Touren absolvieren – doch wir denken nur, es lenkt unser HERR! Und das ist sehr gut so! – Abends gibt unser Bundeskanzler ein Interview. Ich kann ihn in seiner Art gut verstehen. Schließlich lasse ich zwei Barnabys an mir vorüberziehen, beide bekannt und beide recht ordentlich. Es wird mittelspät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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