Rückblicke

Das Jahr klingt ruhig aus. Ein gutes Zeichen? Warten wir es ab. Holz für den Kachelofen bereitstellen, Raketen für Silvester (nur eine Packung als kleines Zeichen gegen die Verbots-Mafia) bevorraten und die Kontoeingänge bestaunen. Na gut, so richtig echt staune ich nun wieder nicht aber es ist jedesmal faszinierend ohne Arbeit Geld zu bekommen. – Abends ziehe ich mir zwei Jahresrückblicke rein, einen von Priol und den anderen von Nuhr. Beide amüsieren mich und stimmen doch nachdenklich. Die teilweise recht unterschiedliche Sicht der Dinge ist beeindruckend. Während Priol eher der Verbotskultur zuneigt (soll die junge Frau mit zwei Kindern doch an der Ostsee Urlaub machen – was will sie auf Malle?), zeigt sich Nuhr eher für technische Lösungen der Umweltfrage offen. Mich hat an den Linken schon immer ihre Besserwisserei und ihr Vorliebe für Zwang (gegen Andersdenkende und Abweichler) gestört, was übrigens auf der Gegenseite, in der rechten Chaoten-Clique ebenso ausgeprägt ist. Beiden wohnt ein erschreckendes Sendungsbewusstsein inne, das mich total abstößt, unter vielem anderen auch wegen der darin inkludierten Tendenz Wasser zu predigen und Wein zu saufen. Eine Begründung dafür finden diese Leute immer. Ich dagegen predige Christus und trinke gern mal einen Schoppen. Dass das gerade bei ihm zusammenpasst, dem man (sogar etliche seiner Nachfolger) so gern eine Verbotskultur anhängen will, begeistert mich immer wieder. Welch eine hintergründig lächelnde Zumutung als erstes Wunder Massen von Wasser in Wein zu verwandeln und später Brot und Wein (!!!) als Abendmahl einzusetzen. Letzteres fuchst viele seiner Anhänger so, dass sie Wein durch Saft ersetzen (nicht etwa als Ausnahme sondern generell). Wir fühlen uns halt klüger als unser Meister – welch eine Anmaßung, die leider, muss ich bedröppelt zugeben, die Sicht auf das Christentum oft und ausgiebig beschädigt hat. Äußerst bedauerlich.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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