Sonnenstrom

Ein terminfreier Tag erwartet uns. Lässig gehen wir ihn an. Ich ärgere mich kurz über den Impfstopp, doch das geht schnell vorbei. In einer Woche soll unsere Wallbox montiert werden und so bereite ich erste Schritte dafür im Keller vor. Mal schauen wie zuverlässig die Firma ist. – Unsere Weinlieferung trifft ein und dadurch ist unser „Weinkeller“ prall gefüllt, bis auf den letzten Einschub, was nicht weiter schwer ist, denn der Weinkeller besteht aus ein paar wenigen überschaubaren Regalen. Die neuen Flaschen passen exakt hinein, wie abgezählt in die letzten freien Einschübe. Intuitive perfekte Planung! – Den restlichen Tag widme ich mich der Photovoltaik-Forschung. Jeder sagt, dass diese Anlagen sich rechnen, nur ich errechne immer ein Defizit, maximal ein allerleichtes Plus. Doch auch YouTube-Videos bringen keinerlei Erkenntnisgewinn. Entweder lassen sie die Investitionskosten außen vor, rechnen mit marktfernen Werten oder mit Kreditkosten samt Tilgung, die jenseits aller Finanzierungchancen liegen. Aber Milchmädchenrechnungen beeindrucken mich in meinem Alter nicht mehr. Mein (weiterhin vorläufiges) Resümee: die jährlichen Stromkosten sinken nicht oder kaum – die Abschreibungskosten der Anlage sind zu hoch (oder unsere Stromkosten im 2-Personen-Haushalt zu niedrig, was ich anzweifle). Wenn ich noch den Unterhaltungsaufwand dazurechne, ist der Sonnenstrom teuerer. Okay, es wird mit steigenden Stromkosten argumentiert. Die warte ich gern ab, investieren kann ich immer noch – Jakobus 4,15 vorausgesetzt 😇. Beschlossen und verkündet: Das Thema ist bei mir durch 😉. – Dann laden uns auch noch Freunde aus, sie revidieren ihre Planung wegen des Anstiegs des Inzidenzwertes und Reduzierung der landkreislichen Meetingquote von 9 auf 5 Personen. Fehlt nur noch eine behördliche Anreisegenehmigung wie im ehemaligen Sperrgebiet der DDR. Willkür im Mantel des Infektionsschutzes – meine psychische Radikalisierung erschreckt mich enorm, es muss eine akute Nebenwirkung des Impfverbots sein 😳. Vorsicht ist geboten. Es wird nicht früh.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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