Tiger schafft das

Heute geht es heim. Meine Sachen sind sehr schnell gepackt und ruckzuck in Tiger verstaut. Die Navis prodzuieren keine gute Stimmung – die Eingabe von mehreren Zwischenzielen und deren korrekte Reihenfolge scheint für die allermeisten Programmierer eine zu hohe Hürde zu sein. Wenn es überhaupt möglich ist muss ich lange nach der Funktion suchen und vom Anordnen von Zwischenzielen hält das Navi gar nichts. Bei der Spracheingabe beharrt das VW-System auf einer Straßennennung, was völliger Blödsinn ist, wenn der Ort nur die Route definieren soll. Okay, dann schalte ich die Autobahnen eben auf „tabu“ und lasse zunächst nur die Route nach Lauenburg berechnen. Das funktioniert unerwartet gut. Ich finde es einfach schön abseits der Autobahn durch die Landschaft zu cruisen – o wie hat mich auf der Hintour die Drängelei rund um den Elbtunnel genervt. Der Kanaltunnel bei Rendsburg ist dagegen fix passiert und die zwar schmale aber dafür recht freie Elbbrücke bei Lauenburg ebenso. Nun gut, ich war fünf Stunden unterwegs aber das war es mir wert. Und Tiger heimst ein fettes Lob ein: von Husum bis nach Hause ohne Nachladen, Respekt. Das hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Kompliment! – Zu Hause wartet viel Werbung auf mich, doch auch ein netter, langerwarteter Bescheid vom Wirtschaftsministerium. Diese Hürde wäre genommen. DANKE, Halleluja! – Per Zufall stoße ich abends auf eine italienische Serie mit Terence Hill als Leiter irgendeiner Polizeistation in den Bergen. Man, ist der Junge alt geworden (wie ich auch, nur er ist schlank geblieben, seufz). Ich mache ein Foto vom Bildschirm und eins von ihm in jüngeren Jahren. Ja, ja das Alter schlägt bei jedem gewaltig zu. Erstaunlich ist nur, dass ich ihn fast beim ersten Mal erkannt hätte nach dem Motto: „das ist doch … nein, das kann nicht sein!“ Aber fast daneben ist auch vorbei. Meine Kurende war heute in List und ich bin ein ganz klein wenig neidisch, doch es sei ihr von Herzen gegönnt. Außerdem ist Kur mit Ehepartner nur halb so schön – und das meine ich voll ernst. Am ersten Tag zu Hause kann es nur spät werden. Isso!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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