Wachwandeln

Es ist Ostersonntag. Die Nacht habe ich durchwacht, wenigstens fast. Ich liege hier und stehe geistig neben mir. Aufstehen ist angesagt also stehe ich auf, erledige die Waschprozedur und schlüpfe in die Kleidung, Feiertagsdress selbstverständlich, denn es ist ja Ostern. Der Gottesdienst rauscht an mir vorüber, gegen Ende bin ich halbwegs anwesend, kann mich sogar unterhalten. Na prima. Wir besuchen meine Mum. Das zieht mich noch mehr runter. Nach dem Lunch will ich nur eins: ab in die Falle. Es wird eine sehr lange Mittagspause, sehr lang und sehr erholsam. Im Anschluss bin ich endlich voll da. Kein Mensch braucht solche bescheuerten Nächte aber das interessiert kein Schwein. Immerhin kann ich jetzt dem Ostergottesdienst aus Bremen vollkonzentriert lauschen. Es geht um die Begegnung von Maria mit Jesus und manches an dem Bericht verstehe ich jetzt besser. Gut so. – Das TV-Programm ist wieder einmal nicht für mich gemacht und so begebe ich mich nach Schottland ans Loch Ness und begleite einen Butler bei seinen Ermittlungen. Altersgerecht in aller englischen Ruhe und im adligen Milieu. Nett zu lesen, entspannend und ohne große geistige Herausforderungen. Mit einem guten Gin aus Norden wird es gar nicht mal so spät. Es folgt ein williger Schlaf, der mich die letzte Nacht vergessen lässt. Wunderbar.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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