2. Advent

Aus dem Bett gesprungen, das Frühstück genossen und ab zum Gottesdienst. Sonntagsroutine. Unsere Jugendpastorin predigt sehr gut, die Lieder sind advent- bis weihnachtlich und die Nachgespräche halten sich zeitlich im Rahmen. Fein. – Zu Hause speisen wir feudal, nicht weniger gut als gestern. Schließlich feiern wir den 2. Advent und unseren Kennenlerntag vor 45 Jahren. Was für eine Zeitspanne! Damals besuchten wir ein Weihnachtskonzert in der Kreuzkirche. Morgen steht für uns ein Weihnachtskonzert in die Markuskirche auf dem Programm. Passt doch. – Gegen Abend lauschen wir den festlichen Klängen von Chor und Orchester aus der Dresdner Frauenkirche, alljährlich ein Highlight der Adventszeit. Zu meiner großen Freude sendet das Erste einen Münster-Tatort, skurril, verrückter Plot aber gut aufgelegte Akteure. Dazu kredenze ich einen weißen Fürsten zur Feier des 45. Jahrestages. Wir mögen diesen Sekt aus Chardonnay-Trauben. Das mangelnde feierliche Ambiente trägt mir, nicht ganz zu Unrecht, eine Rüge ein. Männern, mir besonders, fehlt leider dieses Gespür für das emotionale Zelebrieren herausragenden Momente. Chance verpasst. Seufz. Trotzdem ist es ein netter Abend. Es wird nicht gerade früh.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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