580 Milcherzeuger und ein Melkkarussell

Die Blätter sausen nahezu von den Bäumen gen Erde. Der Herbst ist kaum richtig angekommen, da gewährt der Winter schon Einblicke in sein kahles Outfit. Nur die Temperaturen lassen noch ein wenig vom Sommer erahnen. Ein Drei-Jahreszeiten-Tag? Es scheint fast so, doch ziemlich frisch ist es dann doch. Heute bringen wir Tiger zur Werkstatt um die Schäden zu beseitigen, die durch das unglückliche Zusammentreffen von unseren Fahrfehlern mit wenig haltbarem Material entstanden sind. Billig ist das nicht. Seufz. – Nachmittags bastle ich an der Präsentation herum bevor wir zu Bibel und Brot in unserer Gemeinde aufbrechen. Der allererste Psalm ist unser Thema, wenn man von Leitungswasser, Kräuterbutter und Baguette-Scheiben absieht. Es sind immerhin zwanzig interessierte Personen zusammengekommen und so entspinnt sich ein lebhaftes Gespräch zwischen den Vielrednern mit Einzelbeiträgen von mehr aufs Zuhören spezialisierten Gästen. Nettes Meeting. – Daheim verfolge ich interessiert eine Dokumentation über den Bau eines Kuhstalls in Bayern für 580 Milchkühe und ebenso vielen nicht der Milchwirtschaft dienenden Rindviechern. Daneben entsteht ein Melkkarussell zum gleichzeitigen Melken von 50 Kühen, die in eine Box einsteigen und nach einer Runde, ihrer Milch entleert, wieder aussteigen. Dreimal am Tag wird gemolken und um 4 Uhr morgens beginnt der Job. Nein, Bauer ist kein Beruf für mich. Never! Sind es nun die Kühe oder die Freude kein Landwirt zu sein, in jedem Fall schlafe ich erstmals seit urlanger Zeit wieder über acht Stunden. Sagenhaft!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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