Schiffe gucken und Muße lernen

Rendsburg ist ein kleines Städtchen mit verzweigter, also von mir präferierter, Fußgängerzone. So richtig Charme hat jedoch das Schiffsbegrüßungsrestaurant gleich neben der zurzeit in Reparatur befindlichen Schwebefähre. Vom Parkplatz aus wirkt es leicht barackenmäßig und vom Kanal aus wie ein besserer Biergarten. Ein Conférencier stellt die großen Pötte vor, gibt Informationen über ihre Herkunft, ihre Werft und Reederei, erläutert ihren derzeitigen Tiefgang, ihre Ladung und ob ein Lotse und Kanalsteuermann an Bord sind. Schließlich erfahren wir in welchem Land sie registriert sind und hören die Nationalhymne dieses Staates. Dafür sind Essen und Getränke ein wenig teurer und Wespen gibt es gratis dazu. Wenn Schiffe den Ort passieren, ist es gut dort zu sein. Ich genieße es. Danach drehe ich ein Runde auf dem Cityring bis ich ein geöffnetes Parkhaus finde und wir können die besagte Fuzo kennenlernen. Ich erstehe eine Outdoor-Uhr für die Gürtelschnalle und habe so ein adäquate Alternative zu meinen Taschenuhren. Wow. Heim geht’s im Cabrio zu unserem lebenswerten Urlaubsdomizil: Muße lernen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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