Es lebe die Musik

Kaum ist das neue Jahr angebrochen schlafen wir morgens viel länger. Was bringt unseren inneren Wecker so in Verstellung? Und dann träume ich seit Jahren wieder vom Büro. O Graus. Das hat mir gerade noch gefehlt. Ich dachte diese Phase sei endlich überstanden. Die kleinlichen Probleme, die mich, die uns, die höchstwahrscheinlich heute noch meine jüngeren Mitschaffenden, damals so groß bewegt haben, wagen sich wieder im Traum in mein Leben zu stehlen. Das ist unverschämt dreist und extrem ungehörig. Haut ab! Aber plötzlich! Meine Nerven kommen beim abendlichen Konzert in Weyhausen wieder voll zur Ruhe. Es ist mitreißend der Musik zu lauschen, im Stillen sogar manchmal mitzusingen und zu entspannen – soweit die Kirchenbänke es zulassen. Dem Erfinder dieser jahrhundertelang gebräuchlichen Kirchensitzmöbel bin ich persönlich gram. Wie so eine unbequeme und dadurch voll die Konzentration störende Bankkonstruktion sich durchsetzen konnte, werde ich nie begreifen. Immerhin beruhigen die umherfliegenden melodischen Töne meine meuternden Bandscheiben ein wenig. Das tut gut. Selbst das Navi von meinem Auto zeigt sich – obwohl es draußen bleiben musste – wieder von seiner besten Seite. Viva la musica!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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