Goldwäsche und wackelnde Emotionen

Meiner Mum ebnen wir den Weg zum Coiffeur. Sie ist gern dort. Plaudernd lässt sie ihre Haar-Stylistin wirbeln und genießt offensichtlich das Ambiente. Ich staune mal wieder über die Kalkulation der Haarkünstlerzunft. Haare waschen für die weiblichen Kundschaft schlägt mit fast zwanzig Euros zu Buche – welch eine offensichtliche Schröpfung! Okay, meiner Altvorderen gefällt es, sie kann es sich leisten, ich gönne es ihr von Herzen – und dennoch lässt sich bei mir ein leichtes Magengrimmen kaum verhindern. – Anschließend lunchen wir in der Cliverde, dem SB-Restaurant des Klinikums. Mir fällt die Auswahl leicht, denn die Schlange vor den Tagesgerichten ist riesig aber vor der Currywurstausgabe wartet kein Mensch. Wunderbar. – Abends höre ich, dass das öffentliche Leben stark abfallende Tendenz haben soll, Flüge fallen aus, Menschen bleiben lieber daheim. Und unser lang geplanter Urlaub? Das emotionale Schwanken entwickelt sich zum Wackeln. Das kann ja heiter werden. Daraufhin entfliehe ich in die Welt der englischen Cosy-Krimis. Auch keine heile Welt aber mit Happy End. Beruhigend.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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